Bienen im Herbst: Welche Trachtpflanzen jetzt noch wichtig sind
Wenn die großen Sommertrachten vorbei sind, wirkt die Natur oft schon deutlich ruhiger. Für Honigbienen ist der Herbst trotzdem keine völlig blütenlose Zeit. Je nach Wetter und Region können noch verschiedene Pflanzen Pollen und Nektar liefern.



Welche Pflanzen blühen im Herbst?
Zu den wichtigen Spätblühern gehören unter anderem Efeu, Herbstastern, Fetthenne und verschiedene spät blühende Kräuter. Auch landwirtschaftliche Kulturen und Zwischenfrüchte können regional eine Rolle spielen.
Warum Pollen im Herbst so wichtig ist
Nektar liefert vor allem Energie. Pollen ist dagegen eine wichtige Eiweißquelle und wird für die Aufzucht von Brut benötigt. Gerade im Übergang zum Winter kann ein vielfältiges Pollenangebot für die Entwicklung gesunder Bienen von Bedeutung sein.
Efeu – eine besondere Herbsttracht
Efeu kann im Spätsommer und Herbst noch reichlich von Insekten besucht werden. Bei passenden Temperaturen sammeln Honigbienen Nektar und Pollen. Für Imker ist eine starke Efeublüte deshalb interessant, gleichzeitig muss die tatsächliche Trachtsituation am eigenen Standort beurteilt werden.
Was können Gartenbesitzer für Bienen tun?
- Spätblühende Pflanzen stehen lassen
- Herbstastern und andere geeignete Stauden pflanzen
- Blühende Kräuter nicht zu früh zurückschneiden
- Auf unnötige Pflanzenschutzmittel verzichten
- Auch kleine Blühflächen schaffen
Herbst bedeutet nicht das Ende des Bienenjahres
Für die Bienen beginnt mit dem Herbst die Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit. Ein vielfältiges Nahrungsangebot in der Umgebung kann dabei eine wertvolle Ergänzung sein. Wer im eigenen Garten spät blühende Pflanzen anbietet, schafft Lebensraum und Nahrung für Honigbienen und viele weitere Insekten.
